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Entwicklungskongress 2012

"Bildung für mehr! Ganztagsschule der Vielfalt" - Entwicklungskongress für Ganztagsschulen in Bayern (2012)

 

Am 3. Dezember 2012 fand in Fürstenfeldbruck bei München der 2. Entwicklungskongress für Ganztagsschulen zum Thema „Bildung für mehr! Ganztagsschule der Vielfalt.“ statt.

Der Kongress wurde von der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Bayern in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) durchgeführt und fand im Veranstaltungsforum des Klosters in Fürstenfeldbruck bei München statt. Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zumeist Schulleitungen und Lehrkräfte, aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungsadministration und Unterstützungssystemen sowie außerschulische Kooperationspartner nahmen an dem Kongress teil.

Das Programmheft zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

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Nach der Eröffnung der Veranstaltung und der Begrüßung der Teilnehmenden durch Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, und Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, wurden in zwei Vorträgen Erkenntnisse und Gelingensbedingungen zur Entwicklung von Lernkultur, Lernklima und kooperativen Lernarrangements an Ganztagsschulen vorgestellt:

 

  1. Entwicklung der Lernkultur in Ganztagsschulen – Erkenntnisse über Gestaltungsfelder und Gelingensbedingungen (Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels, IFS/TU Dortmund)
  2. Motivation im Ganztag durch ein gutes Lernklima – Voraussetzung für das Gelingen von kooperativen Lernarrangements (Wolfgang Endres, Studienhaus St. Blasien)

 

Es schloss sich eine Expertenrunde mit den zwei Referenten (s.o.), sowie Herrn Dr. Appel, Bundesvorsitzender des Ganztagsschulverbandes GGT e.V. und Herrn Weiß, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Unterfranken, an.

Das Protokoll zu den Beiträgen der Expetrenunde finden Sie hier.

 

Am Nachmittag fanden schließlich vier parallele Diskussionsforen statt, die jeweils durch einen kurzen Impulsvortrag eingeleitet wurden und im Anschluss ausreichend Zeit für Diskussion und Austausch boten:

  1. Heterogenität und Lernkultur in der Ganztagsschule (Dr. Silvia Dollinger, Universität Passau)
    Das Protokoll zum 1. Forum finden Sie hier.
  2. Heterogenität und individuelle Förderung im Ganztag – Fördern und Fordern an Ganztagsschulen (Wolfgang Endres, Studienhaus St. Blasien)
    Das Protokoll zum 2. Forum finden Sie hier.
  3. Gemeinsam Schulleben im Ganztag gestalten (Dr. Michael Enzinger, GS Lessingstraße, Ingolstadt)
    Das Protokoll zum 3. Forum finden Sie hier.
  4. Qualitätssicherung vor dem Hintergrund der Heterogenität an Ganztagsschulen (Arnulf Zöller, Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung)
    Das Protokoll zum 4. Forum finden Sie hier.

 

Im Anschluss an die Diskussionsforen folgte eine Podiumsdiskussion, an der die Referierenden der Diskussionsforen sowie Prof. Holtappels (IFS, TU Dortmund) und Markus Köpf (stellvertretender Referatsleiter im Bereich Ganztagsschulen, StMUK) teilnahmen. Dabei wurden zentrale Aspekte und Diskussionspunkte aus den Foren berichtet und einzelne Themenschwerpunkte diskutiert.

Das Protokoll zu den Beiträgen der Podiumsdiskussion finden Sie hier.

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Auswertung der Veranstaltung:

Evaluation von S. Menke / J. Krinecki, Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS), TU Dortmund

 

Tagungsdokumentation:

Dokumentation von S. Menke / J. Krinecki, Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS), TU Dortmund

 

Zum Thema:

Heterogenität ist Realität – in allen Schulformen und Klassenstufen. Kinder und Jugendliche unterscheiden sich in Bezug auf Geschlecht, Herkunft und familiären Hintergrund. Sie bringen unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Erfahrungen mit, haben vielfältige Interessen und Begabungen, Stärken und Schwächen. Diesem Umstand gilt es in Schule Rechnung zu tragen.

Insbesondere an Ganztagsschulen bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen als lernförderliche Ressource zu nutzen. Der professionelle Umgang mit Vielfalt stellt die schulischen Akteure aber auch vor Herausforderungen: Welche Ansätze und Methoden bieten sich an, um in einer Ganztagschule differenziert fördern und fordern zu können? Welche Chancen bietet eine ganztägige Schulorganisation in Bezug auf eine veränderte Lernkultur mit heterogenen Lerngruppen? Wie kann die Qualität des Lehrens und Lernens vor dem Hintergrund der Heterogenität an Ganztagsschulen sichergestellt werden?

Der Entwicklungskongress für Ganztagsschulen in Bayern greift diese und andere Fragen auf und gibt den Akteuren aus Schule, Unterstützungssystem und Bildungsadministration, den Kooperationspartnern und Interessierten die Möglichkeit, sich über Forschungsergebnisse und gute Praxisbeispiele zu informieren, Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren und Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten.



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